Vordere Augenkammer

Vorderer Augenabschnitt

Der vordere Augenabschnitt besteht aus der transparenten Hornhaut (Kornea), die dem Auge als „Windschutzscheibe“ zum Durchschauen dient und gleichzeitig das Auge nach außen hin schützt. Dahinter liegt die Pupille, der Teil des Auges durch den das Licht in das Innere des Auges fallen kann. Je nach Intensität der Lichteinstrahlung steuert das Auge durch Verkleinern und Vergrößern der Pupille den Lichteinfall. (Helles Licht = Kleine Pupille, Dunkles Licht = Große Pupille). Dieser Vorgang wird auch als Adaption bezeichnet.

Die Iris (Regenbogenhaut) ist der sichtbare, farbige Teil des Auges und stellt gemeinhin die Augenfarbe dar. Die darunter liegende Augenlinse ist von einer feinen Membran umgeben und rechts und links über die sogenannten Zonulafasern direkt mit dem Ziliarmuskel verbunden. Dieser Muskel wird vom Gehirn aus gesteuert.

Über den Ziliarmuskel kann die Linse ihre Form und damit ihre Brechkraft verändern. Das ermöglicht dem Menschen sowohl Gegenstände in der Ferne als auch die Schrift eines Buches in der Nähe scharf zu sehen. Diese Fähigkeit der Linse wird auch als Akkomodation bezeichnet und geht ab dem 40. Lebensjahr mehr und mehr verloren. Deshalb benötigen Menschen in höherem Alter häufiger eine Lesebrille.